44 Results for : suggestiv

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    Das neue Buch des großen Dramatikers Jon Fosse - ein Roman über die Liebe, ein zeitloses Märchen von großer Zartheit und Poesie. Ausgezeichnet wurde es mit dem wichtigsten Literaturpreis der skandinavischen Länder, dem Literaturpreis des Nordischen Rates 2015. Nicht nur Fosses Theaterstücke, sondern auch seine erzählenden Werke gehören zum Besten, das in der europäischen Literatur zu finden ist. Zwei junge Leute, Alida und Asle, irren durch einen norwegischen Küstenort. Es ist Spätherbst, es ist kalt, und Alida ist hochschwanger. Bei sich haben sie nichts als die zwei Bündel, die Asle geschnürt hat, und den Kasten mit der Geige, einem Erbstück seines Vaters. Aber niemand will den beiden eine Herberge geben. Irgendwann lässt sich Asle nicht mehr abweisen und dringt mit Alida gewaltsam bei einer alten Frau ins Haus. Nicht lang darauf sind Asle und Alida, um Spuren zu verwischen, zu Olav und Asta geworden und verstecken sich mit ihrem kleinen Sohn in einem leer stehenden Bauernhaus. Doch als Olav in den Ort will, um Ringe zu kaufen, erkennt ihn ein kleiner alter Mann und bezichtigt ihn des Mordes. Olav versucht, ihn abzuschütteln. Da es bereits dämmert und er es vor Einbruch der Dunkelheit nicht mehr nach Hause schaffen würde, übernachtet er in einem Fremdenzimmer. Dort aber schnürt sich die Schlinge zu. Von Jon Fosse ist 2008 die Erzählung Schlaflos erschienen. Damals war nicht abzusehen, dass noch zwei damit zusammenhängende Erzählungen folgen würden: Olavs Träume und Abendmattigkeit. Nun liegt die Trilogie vollendet vor. Das ergreifende, suggestiv-melodiöse, ja fast biblisch zu nennende Triptychon einer verletzlichen Liebe ist von schlichter Schönheit und eine Parabel über die Bedingungen der menschlichen Existenz.
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    Mit -Lucky Hand- kehrt Steve Dawson zurück zur Instrumentalmusik, die er zuletzt 2014 auf -Rattlesnake Cage- intonierte. 10 Instrumentals in bester Bruce Cockburn Tradition, akustische Gitarre, manchmal derer zwei, untermalt von einem Streichinstrumentenquartett. Dawsons Musik war nie zuvor so suggestiv, so weit ausholend wie hier. Dawsons kongenialer Partner Jesse Zubot arrangierte die Streicher, denen er zusammen mit Peggy Lee (Cello), seinem Bruder Josh Zubot (Violine) und John Kastelic (Viola) den letzten Schliff gab. Wer genau hinhören mag, der wird an einigen Ecken Delta Blues, Chet Atkins, Mississippi John Hurt, John Fahey, Ry Cooder und Sonny Landreth entdecken. Es ist und bleibt aber eine Steve Dawson Platte. Ohne jeden Zweifel.
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    Friedrich Kleinhapl wagt sich mit blühend schönem aber auch kräftigem Cello-Ton nicht nur an die berühmte Cellosonate op.40 sondern auch an eine oktavierte Fassung der Violasonate op.147 von Shostakovich - Musik von bohrender Intensität, mit Pianist Andreas Woyke suggestiv realisiert.
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    Elina Garancas Konzerte bei den Salzburger Festspielen 2020 und 2021 wurden von der Presse hochgelobt: »Zart und empfindsam, mit wunderbaren Piani, einfühlsamer Phrasierung und edelster Liedkunst« (Kurier). Jetzt erscheinen diese außergewöhnlichen Darbietungen auf ihrem neuen Album »Live in Salzburg«. Auf dem Programm standen zum einen Richard Wagners Wesendonck-Lieder, deren innige Ausdruckskraft und Poesie für sich stehen. Zum anderen die Rückert-Lieder von Gustav Mahler, die dieser nicht als Zyklus, sondern zu verschiedenen Zeiten als eigenständige Einzelwerke komponiert hat. Sie sind geprägt von der feinen Lyrik der Texte Rückerts, die Mahler als intime Charakterstücke musikalisch ausdeutete und zu suggestiv wirkenden Stimmungsbildern werden ließ. Elina Garanca, für die das Lied die »intimste musikalische Ausdrucksform überhaupt« ist, deutete die beiden mehrteiligen Kompositionen mit kompromissloser Hingabe und hoch konzentrierter Emotionalität aus. Als würde die Musik unterm Brennglas liegen, legte die Sängerin den Kern der Texte frei und bestach mit perfekter Artikulation und stimmlicher Eleganz. »einfach zum Niederknien schön« (Bachtrack) »In der Kategorie Mezzosopran gegenwärtig das Nonplusultra ... Grandios die Verschmelzung von Intensität und Edelklang. Der Dirigent Christian Thielemann ... genießt, folgt und trägt Garancas klar strömende Stimme durch Melancholie wie durch dramatisch sich aufbäumende Emphase« (Der Standard)
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