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Calcet® 475 mg Filmtabletten
Wirkstoff: Calciumacetat 1 Filmtablette enthält: 475 mg Calciumacetat (wasserfrei). Liste der sonstigen Bestandteile: Maisstärke, Sucrose, Gelatine, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Hypromellose, raffiniertes Rizinusöl, Saccharin-Natrium, Orangenaroma. Anwendungsgebiete: Hyperphosphatämie bei dialysepflichtiger chronischer Niereninsuffizienz. Dosierung, Art und Dauer der Anwendung: Die Dosierung sollte individuell erfolgen. Soweit nichts anderes verordnet nehmen Erwachsene täglich nicht mehr als 14 Filmtabletten Calcet 475 mg ein. Um eine optimale Wirksamkeit zu erzielen, sollte Calcet 475 mg während oder gleich nach den Mahlzeiten eingenommen werden. Die übliche Dosis ist: zum Frühstück: 1 – 2 Filmtabletten Calcet 475 mg zu einer Zwischenmahlzeit: 1 – 2 Filmtabletten Calcet 475 mg, zur Hauptmahlzeit: 2 – 6 Filmtabletten Calcet 475 mg, zum Abendbrot: 2 – 4 Filmtabletten Calcet 475 mg. Calcet 475 mg Filmtabletten sollten unzerkaut und mit etwas Flüssigkeit während oder gleich nach den Mahlzeiten eingenommen werden. Es gibt keine Erfahrungen bei Kindern. Gegenanzeigen: Calcet 475 mg Filmtabletten darf nicht angewendet werden bei: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Hypophosphatämie, schweren Hypophosphatämien, Hypercalcämie, Hypercalciurie mit Auftreten calciumhaltiger Nierensteine, decalcifizierenden Tumoren und Skelettmetastasen; schwerem Nierenversagen ohne Dialysebehandlung; Obstipation; vorbekannten Dickdarmstenosen; Osteoporose als Folge einer Immobilisation. Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung: Die Therapie mit Calcet 475 mg Filmtabletten erfordert eine regelmäßige Kontrolle der Serumcalcium- und Phosphatspiegel. Das Calcium Phosphat-Produkt sollte 5,3 mmol/l keinesfalls überschreiten, da die Häufigkeit extraossärer Calcifizierung bei Überschreitung dieses Wertes zunimmt. Um eine Erhöhung des Serumcalciumspiegels durch die Zufuhr von Calcet 475 mg Filmtabletten über den Normbereich hinaus zu vermeiden, sollte im Falle einer bereits durchgeführten Calciumtherapie das mit Calcet 475 mg Filmtabletten / Calcet 950 mg Filmtabletten zugeführte Calcium berücksichtigt werden. Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten Calcet 475 mg Filmtabletten nicht einnehmen. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen: Die gleichzeitige Einnahme von Calcet 475 mg Filmtabletten mit anderen Arzneimitteln kann deren Resorption beeinträchtigen. Für zahlreiche anionische Arzneisubstanzen, z. B. Tetracycline und Doxycyclin, Chinolone (Gyrasehemmer), Bisphosphonate, Fluoride und Anticholinergika sind Veränderungen der Resorption möglich. Wechselwirkungen können auch mit Vitamin-D-Präparaten auftreten. Deshalb sollte ein Abstand von 1 – 2 Stunden zwischen der Einnahme von Calcet 475 mg Filmtabletten und der anderer Arzneimittel eingehalten werden. Bei Herzglykosiden kann eine Wirkungsverstärkung auftreten, bei Calciumantagonisten ist eine Abschwächung der Wirksamkeit möglich. Bei der gleichzeitigen Gabe von Thiazid-Diuretika besteht ein erhöhtes Risiko einer Hypercalcämie. Die Anwendung von Adrenalin kann bei erhöhtem Calciumspiegel zu schweren Herzrhytmusstörungen führen. Eine Zufuhr von größeren Mengen Calciumsalzen kann die Ausfällung von Fett- und Gallensäuren als Calciumseifen bewirken. Dadurch kann die Absorption von Urso- und Chenodeoxycholsäure und von Fetten sowie fettlöslichen Vitaminen beeinträchtigt werden. Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit: Berichte über schädliche Wirkung von Calcium während der Schwangerschaft und in der Stillperiode beim Menschen sind nicht bekannt geworden. Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen: Calcet 475 mg Filmtabletten hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Nebenwirkungen: Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt. Sehr häufig (1/10) Häufig (1/100 bis 1/10) Gelegentlich (1/1.000 bis 1/100) Selten (1/10.000 bis 1/1.000) Sehr selten (1/10.000) Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar) Generelle Störungen: Gelegentlich: Weichteilverkalkungen (z. B. im Fettgewebe unter der Haut) in der Regel erst nach vielen Jahren der Einnahme und mit häufig erhöhten Calciumspiegeln im Blut. Herz und Kreislauf: Gelegentlich: Hypercalcämie, insbesondere nach Überdosierungen. Magen-Darm-Trakt: Selten: Gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit und Obstipation insbesondere bei zu hohen Dosierungen. Bei gastrointestinalen Nebenwirkungen sollte ggf. auf Calciumcarbonat umgestellt werden. Überdosierung: Maßnahmen bei Überdosierung: Absetzen des Präparates und symptomatische Behandlung, ggf. nichtsalinische Abführmittel, z. B. Lactulose.- Shop: Shop-Apotheke
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Calcet® 475 mg Filmtabletten
Wirkstoff: Calciumacetat 1 Filmtablette enthält: 475 mg Calciumacetat (wasserfrei). Liste der sonstigen Bestandteile: Maisstärke, Sucrose, Gelatine, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Hypromellose, raffiniertes Rizinusöl, Saccharin-Natrium, Orangenaroma. Anwendungsgebiete: Hyperphosphatämie bei dialysepflichtiger chronischer Niereninsuffizienz. Dosierung, Art und Dauer der Anwendung: Die Dosierung sollte individuell erfolgen. Soweit nichts anderes verordnet nehmen Erwachsene täglich nicht mehr als 14 Filmtabletten Calcet 475 mg ein. Um eine optimale Wirksamkeit zu erzielen, sollte Calcet 475 mg während oder gleich nach den Mahlzeiten eingenommen werden. Die übliche Dosis ist: zum Frühstück: 1 – 2 Filmtabletten Calcet 475 mg zu einer Zwischenmahlzeit: 1 – 2 Filmtabletten Calcet 475 mg, zur Hauptmahlzeit: 2 – 6 Filmtabletten Calcet 475 mg, zum Abendbrot: 2 – 4 Filmtabletten Calcet 475 mg. Calcet 475 mg Filmtabletten sollten unzerkaut und mit etwas Flüssigkeit während oder gleich nach den Mahlzeiten eingenommen werden. Es gibt keine Erfahrungen bei Kindern. Gegenanzeigen: Calcet 475 mg Filmtabletten darf nicht angewendet werden bei: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Hypophosphatämie, schweren Hypophosphatämien, Hypercalcämie, Hypercalciurie mit Auftreten calciumhaltiger Nierensteine, decalcifizierenden Tumoren und Skelettmetastasen; schwerem Nierenversagen ohne Dialysebehandlung; Obstipation; vorbekannten Dickdarmstenosen; Osteoporose als Folge einer Immobilisation. Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung: Die Therapie mit Calcet 475 mg Filmtabletten erfordert eine regelmäßige Kontrolle der Serumcalcium- und Phosphatspiegel. Das Calcium Phosphat-Produkt sollte 5,3 mmol/l keinesfalls überschreiten, da die Häufigkeit extraossärer Calcifizierung bei Überschreitung dieses Wertes zunimmt. Um eine Erhöhung des Serumcalciumspiegels durch die Zufuhr von Calcet 475 mg Filmtabletten über den Normbereich hinaus zu vermeiden, sollte im Falle einer bereits durchgeführten Calciumtherapie das mit Calcet 475 mg Filmtabletten / Calcet 950 mg Filmtabletten zugeführte Calcium berücksichtigt werden. Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten Calcet 475 mg Filmtabletten nicht einnehmen. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen: Die gleichzeitige Einnahme von Calcet 475 mg Filmtabletten mit anderen Arzneimitteln kann deren Resorption beeinträchtigen. Für zahlreiche anionische Arzneisubstanzen, z. B. Tetracycline und Doxycyclin, Chinolone (Gyrasehemmer), Bisphosphonate, Fluoride und Anticholinergika sind Veränderungen der Resorption möglich. Wechselwirkungen können auch mit Vitamin-D-Präparaten auftreten. Deshalb sollte ein Abstand von 1 – 2 Stunden zwischen der Einnahme von Calcet 475 mg Filmtabletten und der anderer Arzneimittel eingehalten werden. Bei Herzglykosiden kann eine Wirkungsverstärkung auftreten, bei Calciumantagonisten ist eine Abschwächung der Wirksamkeit möglich. Bei der gleichzeitigen Gabe von Thiazid-Diuretika besteht ein erhöhtes Risiko einer Hypercalcämie. Die Anwendung von Adrenalin kann bei erhöhtem Calciumspiegel zu schweren Herzrhytmusstörungen führen. Eine Zufuhr von größeren Mengen Calciumsalzen kann die Ausfällung von Fett- und Gallensäuren als Calciumseifen bewirken. Dadurch kann die Absorption von Urso- und Chenodeoxycholsäure und von Fetten sowie fettlöslichen Vitaminen beeinträchtigt werden. Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit: Berichte über schädliche Wirkung von Calcium während der Schwangerschaft und in der Stillperiode beim Menschen sind nicht bekannt geworden. Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen: Calcet 475 mg Filmtabletten hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Nebenwirkungen: Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt. Sehr häufig (1/10) Häufig (1/100 bis 1/10) Gelegentlich (1/1.000 bis 1/100) Selten (1/10.000 bis 1/1.000) Sehr selten (1/10.000) Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar) Generelle Störungen: Gelegentlich: Weichteilverkalkungen (z. B. im Fettgewebe unter der Haut) in der Regel erst nach vielen Jahren der Einnahme und mit häufig erhöhten Calciumspiegeln im Blut. Herz und Kreislauf: Gelegentlich: Hypercalcämie, insbesondere nach Überdosierungen. Magen-Darm-Trakt: Selten: Gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit und Obstipation insbesondere bei zu hohen Dosierungen. Bei gastrointestinalen Nebenwirkungen sollte ggf. auf Calciumcarbonat umgestellt werden. Überdosierung: Maßnahmen bei Überdosierung: Absetzen des Präparates und symptomatische Behandlung, ggf. nichtsalinische Abführmittel, z. B. Lactulose.- Shop: Shop-Apotheke
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ZnS Nanoparticles Decorated Graphene Nanoplatelets
ZnS Nanoparticles Decorated Graphene Nanoplatelets ab 39.99 € als Taschenbuch: as Immobilisation Matrix for Glucose Biosensor. Aus dem Bereich: Bücher, Wissenschaft, Biologie,- Shop: hugendubel
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Angewandte Physiologie
Das Bindegewebe des Bewegungsapparates verstehen und beeinflussenDieses erfolgreiche Lehrbuch - gegliedert in vier Teile - führt Sie in die Physiologie des Bindegewebes ein. Alle mechanischen und thermischen Reize der Physiotherapie sprechen das Bindegewebe an. Kenntnisse über Strukturen und Vorgänge im Bindegewebe verbessern das therapeutische Verständnis für den Bewegungsapparat und ganz besonders für Situationen nach Verletzungen und in Heilungsphasen.- Grundlagenwissen: Sie lernen die Bausteine des Bindegewebes kennen und die Mechanismen der ständigen Gewebeerneuerung: Synthese, Abbau und kontrollierende Regelkreise.- Bindegewebsphysiologie der einzelnen Strukturen: Vom Knochen bis zum Muskel und Nerv werden alle an einem physiologischen Gelenk bzw. Bewegungssegment beteiligten Bindegewebsarten differenziert erklärt. Sie finden physiologische Vorgänge, aber auch ausgewählte Pathologien wie z.B. durch Degenerationen entstandene Phänomene.- Haut und ihre vielfältigen Rezeptoren: Der Zugang zum Patienten findet in der Regel über unser größtes Organ statt. Sie lernen das komplexe System der Haut kennen und auch die Bedeutung der Thermoregulation.Positive und negative Effekte auf unser Bindegewebe: Unsere Ernährung und ganz besonders Bewegung beeinflussen das Bindegewebe im Idealfall positiv. Überlastung und Unterforderung oder gar Immobilisation dagegen wirken sich negativ aus.Sehr anschauliche Zeichnungen, Praxisbeispiele und Zusammenfassungen am Ende der Kapitel leiten Sie mühelos durch die komplexen und spannenden physiologischen Vorgänge- Shop: buecher
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Calcium-dura® 500 Brausetabletten
Das Arzneimittel ist ein Mineralstoffpräparat. Es wird angewendet: Zur Vorbeugung eines Calciummangels bei erhöhtem Bedarf (z. B. Wachstumsalter, Schwangerschaft, Stillzeit). Zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose. Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei: zu hohen Calciumkonzentrationen im Blut oder im Urin längerer Ruhigstellung von Gliedmaßen (Immobilisation) calciumhaltigen Nierensteinen oder Verkalkung der Niere Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels. Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Die übliche Dosis ist: Die empfohlene Dosis beträgt 500 - 1000 mg Calcium täglich. 1 - 2 mal täglich 1 Brausetablette (entsprechend 500 - 1000 mg Calcium). Dauer der Anwendung Die Behandlung des Calciummangels und der Osteoporose ist langfristig anzulegen. Ihre Dauer orientiert sich an dem angestrebten therapeutischen Ziel. Die Einnahme des Arzneimittels sollte langfristig erfolgen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie lange Sie das Arzneimittel einnehmen sollen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist. Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten: Eine Überdosierung ist in der Regel folgenlos. Wenn Beschwerden auftreten, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt. Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben: Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt: Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10 Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100 Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000 Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000 Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000 Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar Nach der Einnahme des Arzneimittels können selten Verstopfung, Blähungen, Übelkeit, Bauchschmerzen und Durchfall auftreten. Selten können Juckreiz, Nesselsucht und Hautausschlag auftreten. In den ersten Monaten der Gabe von Calcium kommt es zu einer vermehrten Calciumausscheidung im Urin, die eine Steinbildung begünstigen kann. Bei Niereninsuffizienz und langfristiger Einnahme kann es zu einer Erhöhung der Calciumkonzentration im Blut (Hypercalcämie), zu einer vermehrten Calciumausscheidung im Urin (Hypercalciurie) und zur Untersäuerung des Blutes (metabolische Alkalose) kommen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind. Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich: Durch die Einnahme von Calcium erhöht sich die Ausscheidung von Calcium im Urin. In den ersten Monaten nach Einnahmebeginn wird dadurch auch die Neigung zur Ausfällung von Calciumsalzen und unter Umständen zur Bildung von Steinen in Niere und Harnblase gesteigert. Dies kann durch eine reichliche Zufuhr von Flüssigkeit vermieden werden. Bei Niereninsuffizienz sollte das Arzneimittel nur unter laufender Überwachung der Calcium- und Phosphatkonzentrationen im Blut und Urin angewandt werden. Während einer Therapie mit hohen Dosen Calcium, insbesondere wenn zusätzlich mit Vitamin D therapiert wird, besteht die Gefahr einer Hypercalcämie der eine Störung der Nierenfunktion folgen kann. Bei solchen Patienten sollten der Serum-Calcium-Spiegel und die Nierenfunktion überwacht werden. Nehmen Sie das Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein bei eingeschränkter Nierenfunktion bei erniedrigter Phosphatkonzentration im Blut (Hypophosphatämie). Fragen Sie Ihren Arzt auch um Rat, wenn in Ihrer Familie calciumhaltige Nierensteine vorgekommen sind. Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen: Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Schwangerschaft und Stillzeit: Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Das Arzneimittel sollte während der Schwangerschaft nur dann eingenommen werden, wenn ein Calcium-Mangel besteht. Falls Sie schwanger sind, sollten Sie vor der Einnahme des Arzneimittels Ihren Arzt kontaktieren. Das Arzneimittel sollte während der Stillzeit nur dann eingenommen werden, wenn ein Calcium-Mangel besteht. Falls Sie Ihr Kind stillen, sollten Sie vor der Einnahme des Arzneimittels Ihren Arzt kontaktieren. Die Brausetabletten werden in einem Glas Wasser aufgelöst eingenommen. Die Einnahme erfolgt beim oder nach dem Essen. Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln: Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Vitamin D steigert die Wirkung von Calcium 1000 dura Brausetabletten (Resorptionssteigerung). Bestimmte harntreibende Mittel (Diuretika vom Thiazid-Typ) vermindern die Calciumausscheidung. Bei gleichzeitiger Einnahme von Calcium und solchen Arzneimitteln sollte deshalb der Serum-Calcium-Spiegel regelmäßig überwacht werden. Wenn Sie Corticosteroide einnehmen, kann das die Aufnahme von Calcium verringern und es kann notwendig werden, die Dosis von Calcium zu erhöhen. Wenn durch die Einnahme von Calcium der Calcium-Blutspiegel steigt, wird die Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Arzneimitteln, die die Herzkraft steigern (herzwirksame Glykoside) erhöht und das Risiko von Herzrhythmusstörungen gesteigert. Patienten unter gleichzeitiger Behandlung mit herzwirksamen Glykosiden und Calcium sollten mittels EKG und Kontrolle der Serum-Calcium-Spiegel überwacht werden. Die Resorption und damit auch die Wirksamkeit von verschiedenen Antibiotika wie z.B. Tetracyclinen, Chinolonen, einigen Cefalosporinen sowie vielen anderen Arzneimitteln (z. B. dem Pilzmittel Ketoconazol, Eisen-, Natriumfluorid-, Estramustin-, Bisphosphonatpräparaten) wird durch die gleichzeitige Einnahme von Calcium vermindert. Zwischen der Einnahme von Calcium und der Einnahme anderer Präparate sollte daher in der Regel ein Abstand von mindestens 2 Stunden eingehalten werden. Calciumsalze vermindern die Aufnahme von Phosphat durch Bildung von schwerlöslichen Salzen. Bei Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken: Bitte beachten Sie, dass Milchprodukte einen hohen Calciumgehalt haben. Ein Liter Milch kann bis zu 1200 mg Calcium enthalten. Dies sollte bei der Einnahme des Arzneimittels berücksichtigt werden. Wechselwirkungen können auch mit Nahrungsmitteln auftreten die Oxalsäure, Phytinsäure oder Phosphate enthalten, wie z.B. Spinat, Rhabarber, Getreideprodukte.- Shop: Shop-Apotheke
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Calci D3-Denk 1.000 mg/880 I.e.
Indikation/Anwendung Das Arzneimittel sind Brausetabletten, die Calcium und Vitamin D3 enthalten - zwei wichtige Substanzen für den Knochenaufbau. Die Brausetabletten werden eingenommen zur Vorbeugung und Behandlung von Calcium- und Vitamin-D-Mangelzuständen bei älteren Menschen als Ergänzung zur Unterstützung einer spezifischen Osteoporosetherapie für Patienten, bei denen das Risiko eines Vitamin-D- und Calciummangels besteht. Wenn Sie sich nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dosierung Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Dosis beträgt täglich eine Brausetablette. Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten Wenn Sie mehr Brausetabletten eingenommen haben als Sie sollten, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder Apotheker. Zu den Symptomen einer Hyperkalzämie (erhöhter Calciumgehalt des Blutes) zählen Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Bauchschmerzen, Muskelschwäche, Benommenheit und Verwirrtheit, extremes Durstgefühl, übermäßige oder ungewöhnlich starke Urinproduktion und/oder häufiges Wasserlassen und Knochenschmerzen. Wenn Sie die Einnahme vergessen haben Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Art und Weise Lösen Sie bitte die Brausetablette in einem Glas Trinkwasser (200 ml) auf und trinken Sie den Inhalt des Glases vollständig aus. Nebenwirkungen Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen): Bei Einnahme hoher Dosen kann es zu einem erhöhten Calciumgehalt des Blutes (Hyperkalzämie) oder des Urins (Hyperkalzurie) kommen. Zu den Symptomen einer Hyperkalzämie zählen Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Bauchschmerzen, Muskelschwäche, Benommenheit und Verwirrtheit, extremes Durstgefühl, übermäßige oder ungewöhnlich starke Urinproduktion und/oder häufiges Wasserlassen und Knochenschmerzen. Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen): Verstopfung; Verdauungsstörungen, Blähungen, Übelkeit, Bauchschmerzen und Durchfall. Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen): Juckreiz; Hautausschlag, Nesselsucht und allergische Reaktionen (durch möglicherweise zusätzlich enthaltene Bestandteile). Milch-Alkali-Syndrom (auch Burnett-Syndrom genannt, tritt üblicherweise nur nach übermäßiger Calcium-Einnahme auf); Symptome sind Hyperkalzämie, metabolische Alkalose, Nierenfunktionsstörungen und Weichteilverkalkung. Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): Überempfindlichkeitsreaktionen. Verständigen Sie sofort Ihren Arzt, wenn eines der folgenden Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion auftritt: Geschwollenes Gesicht, Anschwellen der Lippen, der Zunge (Angioödem) oder des Rachens (Larynxödem). Patienten mit Nierenfunktionsstörungen Wenn Sie unter einer Nierenfunktionsstörung leiden, können Sie ein Risiko für erhöhte Phosphatmengen im Blut, die Bildung von Nierensteinen und erhöhte Calciummengen in den Nieren haben. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind. Wechselwirkungen Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Calciumcarbonat kann die Aufnahme zeitgleich eingenommener Tetracyclinpräparate behindern (Medikamente aus der Gruppe der Antibiotika). Aus diesem Grund sollten Tetracyclinpräparate mindestens zwei Stunden vor oder vier bis sechs Stunden nach Einnahme der Brausetabletten verabreicht werden. Medikamente; die Bisphosphonate (zur Behandlung von Osteoporose) oder Natriumfluorid (zur Kräftigung des Zahnschmelzes) enthalten, sollten mindestens drei Stunden vor den Brausetabletten eingenommen werden. Calcium kann die Wirkung von Levothyroxin beeinträchtigen. Aus diesem Grund sollte Levothyroxin mindestens vier Stunden vor oder vier Stunden nach den Brausetabletten eingenommen werden. Die Wirkung von Chinolon-Antibiotika kann bei zeitgleicher Einnahme von Calcium beeinträchtigt sein. Nehmen Sie Chinolon-Antibiotika deshalb zwei Stunden vor oder sechs Stunden nach den Brausetabletten ein. Rifampicin; Phenytoin oder Barbiturate können die Wirkung von Vitamin D3 abschwächen, da sie dessen Verstoffwechselungsrate erhöhen. Calciumsalze können die Resorption von Eisen, Zink oder Strontium beeinträchtigen. Folglich sollten Eisen-, Zink- oder Strontiumpräparate im Abstand von zwei Stunden von einem Calciumpräparat eingenommen werden. Weitere Medikamente, die zu Wechselwirkungen mit den Brausetabletten führen können sind: Thiaziddiuretika (Entwässerungsmittel, die zur Behandlung von Bluthochdruck oder Ödemen eingesetzt werden), Herzglykoside (z. B. Digitalis, zur Behandlung von Herzkrankheiten), Corticosteroide (zur Behandlung von Entzündungen oder als Immunsuppressiva), Ionenaustauscherharze wie Cholestyramin (zur Behandlung eines hohen Cholesterinspiegels im Blut), Laxativa (Abführmittel) wie Paraffinöl oder Orlistat (zur Behandlung von Übergewicht). Weitere Calcium- oder Vitamin-D-haltige Produkte: Zusätzliche Dosen Calcium und Vitamin D können zu einer signifikanten Erhöhung des Calciumspiegels im Blut führen und schädliche Nebenwirkungen hervorrufen. Derartige Präparate dürfen nur unter strenger ärztlicher Aufsicht zusammen mit den Brausetabletten eingenommen werden. Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Die Brausetabletten können zu oder zwischen den Mahlzeiten eingenommen werden. Oxalsäure (z. B. in Spinat, Sauerampfer und Rhabarber) und Phytinsäure (in Vollkornprodukten) können die Calciumaufnahme hemmen. Darum sollten Sie die Brausetabletten innerhalb von zwei Stunden vor oder nach dem Essen von Nahrungsmitteln mit hohem Gehalt an Oxal- oder Phytinsäure nicht einnehmen. Gegenanzeigen Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Calcium, Vitamin D, oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind wenn Sie einen zu hohen Calciumgehalt im Blut oder Urin haben wenn Sie eine schwere Nierenfunktionsstörung haben wenn Sie Nierensteine haben wenn der Vitamin-D-Gehalt Ihres Blutes zu hoch ist Schwangerschaft und Stillzeit Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Schwangerschaft Die Brausetabletten sollten wegen der hohen Dosierung an Vitamin D während Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden. Es liegen Einzelfallbeschreibungen vor, die belegen, dass trotz hoch dosierter Gabe von Vitamin D zur Therapie einer Unterfunktion der Schilddrüse (Hypoparathyreoidismus) der Mutter, gesunde Kinder geboren wurden. Stillzeit Das Arzneimittel sollte wegen der hohen Dosierung an Vitamin D während der Stillzeit nicht angewendet werden. Calcium und Vitamin D3 gehen in die Muttermilch über. Patientenhinweise Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Präparat einnehmen, wenn bei Ihnen eine Langzeitbehandlung erfolgt wenn Sie eine beeinträchtigte Nierenfunktion oder eine starke Neigung zu Nierensteinbildung haben wenn Sie an Sarkoidose leiden (eine Krankheit des Immunsystems, die zu einem erhöhten Vitamin-D-Spiegel im Körper führen kann) bei Immobilisation mit Osteoporose wenn Sie andere Vitamin-D- oder Calciumpräparate einnehmen. Zusätzliche Dosen Calcium und Vitamin D dürfen nur unter strenger ärztlicher Aufsicht eingenommen werden. Ihr Arzt wird entscheiden, ob unter diesen Umständen ein Calcium- und/oder Vitamin-D3-Präparat angewendet werden kann. Wenn Sie die Brausetabletten bei Osteoporose anwenden, wird empfohlen, vor Behandlungsbeginn den Calciumspiegel im Blut (Kalzämie) bestimmen zu lassen. Im Falle einer Langzeitbehandlung muss der Calciumgehalt des Blutes regelmäßig kontrolliert werden. Je nach Ergebnis entscheidet Ihr Arzt unter Umständen, die Dosis zu verringern oder die Behandlung abzubrechen. Wenn Ihre Nierenfunktion gestört ist und Sie mit diesen Brausetabletten behandelt werden, sollte Ihr Arzt die Auswirkung der Behandlung auf den Calcium- und Phosphathaushalt überwachen. Kinder und Jugendliche Die Brausetabletten sind nicht zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen vorgesehen. Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen durchgeführt. Ein nachteiliger Effekt ist jedoch unwahrscheinlich.- Shop: Shop-Apotheke
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Calcium 500 mg Hexal®
Unsere Argumente: Schnell lösliche Brausetablette Guter Geschmack Zuckerfrei und ohne Farbstoff Anwendungsgebiete: Vorbeugung eines Calciummangels bei erhöhtem Bedarf (z. B. Wachstumsalter, Schwangerschaft, Stillzeit) Unterstützende Behandlung der Osteoporose Was ist Calcium 500 mg Hexal® und wofür wird es angewendet? Calcium 500 mg Hexal® ist ein Mineralstoffpräparat. Calcium 500 mg Hexal® wird angewendet zur Vorbeugung eines Calciummangels bei erhöhtem Bedarf (z. B. Wachstumsalter, Schwangerschaft, Stillzeit) zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose. Was müssen Sie vor der Einnahme von Calcium 500 mg Hexal® beachten? Calcium 500 mg Hexal® darf nicht eingenommen werden wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Calciumcarbonat oder einen der sonstigen Bestandteile von Calcium 500 mg Hexal® sind bei zu hohen Calciumkonzentrationen im Blut oder im Urin bei längerer Ruhigstellung von Gliedmaßen (Immobilisation) bei calciumhaltigen Nierensteinen oder Verkalkung der Niere. Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Calcium 500 mg Hexal® ist erforderlich bei eingeschränkter Nierenfunktion bei erniedrigter Phosphatkonzentration im Blut (Hypophosphatämie). Fragen Sie Ihren Arzt auch um Rat, wenn in Ihrer Familie calciumhaltige Nierensteine vorgekommen sind. Durch die Einnahme von Calcium 500 mg Hexal® erhöht sich die Ausscheidung von Calcium im Urin. In den ersten Monaten nach Einnahmebeginn wird dadurch auch die Neigung zur Ausfällung von Calciumsalzen und unter Umständen zur Bildung von Steinen in Niere und Harnblase gesteigert. Dies kann durch eine reichliche Zufuhr von Flüssigkeit vermieden werden. Bei Niereninsuffizienz sollte Calcium 500 mg Hexal® nur unter laufender Überwachung der Calcium- und Phosphatkonzentrationen im Blut und Urin angewendet werden. Während einer Therapie mit hohen Dosen Calcium 500 mg Hexal®, insbesondere wenn zusätzlich mit Vitamin D therapiert wird, besteht die Gefahr einer Hyperkalzämie, der eine Störung der Nierenfunktion folgen kann. Bei solchen Patienten sollten der Serumcalciumspiegel und die Nierenfunktion überwacht werden. Bei Einnahme von Calcium 500 mg Hexal® mit anderen Arzneimitteln Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Vitamin D steigert die Wirkung von Calcium 500 mg Hexal® (Resorptionssteigerung). Bestimmte harntreibende Mittel (Diuretika vom Thiazid- Typ) vermindern die Calciumausscheidung. Bei gleichzeitiger Einnahme von Calcium 500 mg Hexal® und solchen Arzneimitteln sollte deshalb der Serumcalciumspiegel regelmäßig überwacht werden. Wenn durch die Einnahme von Calcium 500 mg Hexal® der Calciumblutspiegel steigt, wird die Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Arzneimitteln, die die Herzkraft steigern (herzwirksame Glykoside), erhöht und das Risiko von Herzrhythmusstörungen gesteigert. Patienten unter gleichzeitiger Behandlung mit herzwirksamen Glykosiden und Calcium sollten mittels EKG und Kontrolle der Serumcalciumspiegel überwacht werden. Die Resorption und damit auch die Wirksamkeit von verschiedenen Antibiotika, wie z. B. Tetracyclinen, Chinolonen, einigen Cephalosporinen sowie vielen anderen Arzneimitteln (z. B. dem Pilzmittel Ketoconazol, Eisen-, Natriumfluorid-, Estramustin-, Bisphosphonatpräparaten) wird durch die gleichzeitige Einnahme von Calcium 500 mg Hexal® vermindert. Die Resorption von Aluminiumund Wismutsalzen und damit auch deren Toxizität wird durch die in Calcium 500 mg Hexal® enthaltene Citronensäure gesteigert. Zwischen der Einnahme von Calcium 500 mg Hexal® und der Einnahme anderer Präparate sollte daher in der Regel ein Abstand von mindestens 2 Stunden eingehalten werden. Wenn Sie Kortikosteroide einnehmen, kann das die Aufnahme von Calcium verringern und es kann notwendig werden, die Dosis von Calcium 500 mg Hexal® zu erhöhen. Calciumsalze vermindern die Aufnahme von Phosphat durch Bildung von schwer löslichen Salzen. Bei Einnahme von Calcium 500 mg Hexal® zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Bitte beachten Sie, dass Milchprodukte einen hohen Calciumgehalt haben. 1 Liter Milch kann bis zu 1200 mg Calcium enthalten. Dies sollte bei der Einnahme von Calcium 500 mg Hexal® berücksichtigt werden. Wechselwirkungen können auch mit Nahrungsmitteln auftreten, die Oxalsäure, Phytinsäure oder Phosphate enthalten, wie z. B. Spinat, Rhabarber, Getreideprodukte Schwangerschaft und Stillzeit Schwangerschaft Calcium 500 mg Hexal® sollte während der Schwangerschaft nur dann eingenommen werden, wenn ein Calciummangel besteht. Falls Sie schwanger sind, sollten Sie vor der Einnahme von Calcium 500 mg Hexal® Ihren Arzt kontaktieren. Stillzeit Calcium 500 mg Hexal® sollte während der Stillzeit nur dann eingenommen werden, wenn ein Calciummangel besteht. Falls Sie Ihr Kind stillen, sollten Sie vor der Einnahme von Calcium 500 mg Hexal® Ihren Arzt kontaktieren. Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Calcium 500 mg Hexal® 1 Brausetablette enthält 2,45 mmol (56,46 mg) Natrium. Wenn Sie eine kochsalzarme Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen. 3 Wie ist Calcium 500 mg Hexal® einzunehmen? Nehmen Sie Calcium 500 mg Hexal® immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis Die empfohlene Dosis beträgt 500–1000 mg Calcium täglich, entsprechend 1- bis 2-mal täglich 1 Brausetablette. Art der Anwendung Die Brausetabletten werden in 1 Glas Wasser aufgelöst und unmittelbar nach dem Auflösen getrunken. Eine möglicherweise auftretende Trübung der Lösung hat keinen Einfluss auf die Wirksamkeit. Sie können Calcium 500 mg Hexal® zum Essen oder auch zwischen den Mahlzeiten einnehmen. Dauer der Anwendung Die Behandlung des Calciummangels und der Osteoporose ist langfristig anzulegen. Ihre Dauer orientiert sich an dem angestrebten therapeutischen Ziel. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie lange Sie Calcium 500 mg Hexal® einnehmen sollen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Calcium 500 mg Hexal® zu stark oder zu schwach ist. Wenn Sie eine größere Menge Calcium 500 mg Hexal® eingenommen haben als Sie sollten Eine einmalige Überdosierung ist in der Regel folgenlos. Wenn Beschwerden auftreten, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. 4 Welche Nebenwirkungen sind möglich? Wie alle Arzneimittel kann Calcium 500 mg Hexal® Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt: Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10 Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100 Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000 Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000 Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000 Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzba r Selten Verstopfung, Blähungen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Juckreiz, Nesselsucht, Hautausschlag In den ersten Monaten der Gabe von Calcium kommt es zu einer vermehrten Calciumausscheidung im Urin, die eine Steinbildung begünstigen kann. Bei Niereninsuffizienz und langfristiger Einnahme kann es zu einer Erhöhung der Calciumkonzentration im Blut (Hyperkalzämie), zu einer vermehrten Calciumausscheidung im Urin (Hyperkalzurie) und zur Untersäuerung des Blutes (metabolische Alkalose) kommen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind. 5 Wie ist Calcium 500 mg Hexal® aufzubewahren? Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren! Sie dürfen das Arzneimitteln nach dem auf der Faltschachtel und dem Röhrchen nach 'verwendbar bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Aufbewahrungsbedingungen Vor Feuchtigkeit schützen! Röhrchen nach Tablettenentnahme wieder fest verschließen! Hinweis auf Haltbarkeit nach Anbruch Nach Anbruch 36 Monate haltbar. 6 Weitere Informationen Was Calcium 500 mg Hexal® enthält Der Wirkstoff ist Calciumcarbonat. 1 Brausetablette enthält 1250 mg Calciumcarbonat, entsprechend 500 mg Calcium als gelöstes Calciumcitrat in der fertigen Lösung. Die sonstigen Bestandteile sind: Äpfelsäure, Citronensäure, Natriumcarbonat, Natriumcyclamat, Natriumhydrogencarbonat, Saccharin-Natrium, Aromastoffe (Zitrone) Wie Calcium 500 mg Hexal® aussieht und Inhalt der Packung Calcium 500 mg Hexal® sind weiße, runde Brausetabletten. Calcium 500 mg Hexal® ist in Packungen mit 20, 40 und 100 Brausetabletten erhältlich. Pharmazeutischer Unternehmer Hexal AG Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im März 2011.- Shop: Shop-Apotheke
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