35 Results for : librettos
-
Gloriana - Legendary Performances
Nach den Memoiren („The Tongs and the Bones“, 1981) des bekannten britischen Autors, Verlegers und Operndirektors Lord Harewood wurde das „Gloriana“-Projekt in Diskussionen des Ehepaars Harewood und des mit ihnen befreundeten Künstlerpaars Benjamin Britten und Peter Pears im Winter 1952 geboren. Harewood, Cousin der künftigen Königin und damals Direktor des Royal Opera House Covent Garden, schlug nicht nur als Ausgangsbasis des Librettos Lytton Stracheys biographischen Roman „Elizabeth and Essex“ (1928) vor, sondern lancierte das Projekt auch bei Hofe. Auch Britten empfand diesen Text als passende Vorlage für ein Opernlibretto und die Krönung war das richtige Umfeld für dessen Umsetzung. Die Idee war, anlässlich der 1953 bevorstehenden Krönung von Königin Elizabeth II. von England, eine patriotisch ausgerichtete „Nationaloper“ zu kreieren, die am Beispiel der Regentschaft von Königin Elizabeth I. (1558-1603) ein positives Bild der britischen Monarchie evozieren sollte. Die Oper ist als Auftragswerk des Royal Opera House Königin Elizabeth II. gewidmet und wurde am 8. Juni 1953 in Anwesenheit von Königin Elizabeth II. uraufgeführt. Die Aufnahme des Werks durch das Premierenpublikum war äußerst kühl, ja ablehnend und hatte deutliche Konsequenzen sowohl für Brittens Schaffensfortgang als auch für seine von da an sinkende Reputation in den Kreisen der Musikkenner und –kritiker. Die Gründe für diese negative Resonanz lagen ganz wesentlich im Publikum selbst begründet: es bestand fast ausschließlich aus geladenen Honoratioren, aus dem britischen und europäischen Hochadel und Gästen aus den Kreisen der Diplomatie und Politik, also keineswegs aus versierten Musik- oder Opernkennern. Neben den üblichen Ablehnungen der Musik als „unharmonisch“ und „unattraktiv“ wandten sich die Reaktionen vor allem gegen das in der Oper gezeichnete Bild von Elizabeth I., die man zur „hässlichen, eigensinnigen, unentschlossenen Frau“, zum „dekadenten, alten Weib“ verzerrt sah.- Shop: odax
- Price: 11.96 EUR excl. shipping
-
Die Gespenstersonate
Das Werk des schwedischen Dichters August Strindberg hat den Komponisten Aribert Reimann schon immer fasziniert. Seine intensive Beschäftigung mit der schwedischen Sprache führte sogar dazu, dass Reimann die Übersetzung des Librettos der Gespenstersonate sogar selbst vornahm, um daraus das Konzentrat für seine vierte Oper zu ziehen. Ebenso begeistert wie der Komponist Reimann vom Literaten Strindberg, war selbiger ein großer Bewunderer Beethovens, da er in dessen Musik besonders eindeutige Analogien zwischen den beiden Künsten Musik und Literatur entdeckte. In Anlehnung an das Klaviertrio op. 70/1, „Geistertrio“, nannte er sein Werk deshalb auch „Gespenstersonate“ und plante sogar, es mit einer Opus-Nummer zu versehen. Die vorliegende von Heinz Lukas-Kindermann geschaffene Inszenierung der Welturaufführung von Reimanns gleichnamiger Kammeroper fand am 25. September 1984 am Hebbel-Theater Berlin statt. Da noch vor Beginn der Komposition die Besetzung festgelegt worden war, konnte Reimann seinen Charakteren – besetzt mit ausgewählten Solisten der Deutschen Oper Berlin - die Partien förmlich auf den Leib schreiben. Das Ergebnis ist ein Werk von großer dramaturgischer Tiefe und Dichte, die es Stück für Stück zu erkunden gilt, und die von den Solisten Martha Mödl, David Knutson, Hans Günter Nöcker, Gudrun Sieber und Donald Grobe ausgezeichnet umgesetzt wurde. Friedemann Layer dirigierte bei dieser Aufführung nicht das hauseigene Orchester, sondern das Ensemble Modern der Jungen Deutschen Philharmonie.- Shop: odax
- Price: 16.12 EUR excl. shipping
-
Markus Passion BWV 247,Fassung von 1744
Im Gegensatz zur Matthäus- und Johannes-Passion ist die Musik zu Johann Sebastian Bachs Markus-Passion, die an den Karfreitagen 1731 und 1744 aufgeführt wurde, verschollen. Dennoch lässt sich das Werk anhand des Librettos weitgehend rekonstruieren, da es sich um eine Parodie handelte, also um eine Zusammenstellung bereits vorhandener Kompositionen. Erste Rekonstruktionsversuche gehen auf Diethard Hellmann zurück. Diese sind auch die Grundlage der hier eingespielten Version des Gutenberg-Kammerchors und dem Neumeyer Consort unter der Leitung von Felix Koch. Allerdings werden dabei auch die neueren Rekonstruktionsansätze von Andreas Glöckner und Karl Böhmer berücksichtigt.- Shop: odax
- Price: 17.52 EUR excl. shipping
-
Brockes-Passion HWV 48 (Live-Aufnahme)
Die mangelnde Popularität von Händels einzigem deutschem Oratorium wurde seit dem 19. Jahrhundert häufig dem Text von Barthold Hinrichs Brockes angelastet. Tatsächlich befremden uns heute die teils drastischen Bilder des seinerzeit äußerst populären Librettos. Andererseits bot genau diese Sprache in den über vierzig Arien, sechs Ariosi und drei Ensembles Händel die einmalige Gelegenheit, seine ganze Ausdruckskunst als Opernkomponist zu demonstrieren. Dass die Komposition weitaus besser als ihr Ruf ist, ja sogar als einer der bedeutendsten Beiträge des barocken Passionsoratoriums angesehen werden muss, bewies Laurence Cummings eindrucksvoll bei den Göttinger Händelfestspielen 2017. ,- Shop: odax
- Price: 26.25 EUR excl. shipping
-
La Gioconda - Legendary Performances
Amilcare Ponchielli ist mit seiner einzigen Oper “La Giocanda” zu einer nationalen Größe in Italien geworden. Nicht allein ihrem Titel hat sie den Triumph zu verdanken - La Gioconda ist die italienische Bezeichnung für Leonardo da Vincis Gemälde, das in Deutschland als “Mona Lisa” bekannt ist - als vielmehr der Musik und der dichterischen Qualität des Librettos von Arrigo Boito.Die vorliegende Inszenierung wurde 1986 an der Wiener Staatsoper aufgezeichnet. Für Regie und Ausstattung war Filippo Sanjust verantwortlich, Gerlinde Dill für die Choreografie und Adam Fischer leitete Chor und Orchester der Wiener Staatsoper. Die Weltstars Eva Marton und Plácido Domingo sorgen in den Hauptpartien für ein unvergleichliches Opernerlebnis.- Shop: odax
- Price: 14.07 EUR excl. shipping