46 Results for : gestus

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    Heute zählt der israelische Mandolinist Avi Avital zu den versiertesten Meistern seines Instruments: Bei Konzerten mit bedeutenden Orchestern und Musikern wird er von Fans und Medien rund um den Planeten für seine packenden Interpretationen von Klezmer, Barockmusik und seiner großen Liebe, der zeitgenössischen Klassik, gleichermaßen gefeiert. Avis Namensvetter, der in New York beheimatete er Bassist und Komponist Omer Avital genießt einen hervorragenden Namen als einer der experimentierfreudigsten und visionärsten Köpfe des Contemporary Jazz. Gemeinsam haben sie auf diesem Album ihre kreativen Energien gebündelt und sich auf die Suche nach ihren kulturellen Wurzeln begeben. Und so gestaltet sich auch die musikalische Bandbreite auf dem gemeinsamen Album Avital Meets Avital" abwechslungsreich und aufregend: Tanzbar-lebendige Stücke wechseln sich mit melancholisch-getragenen Balladen ab; klassisch ausgestaltete Motive verbinden sich mit freien Improvisationen, westlicher Jazzharmonik, marokkanischen Beats, singender Melodik und tänzelnden Rhythmen - Klassik trifft Jazz, Tradition trifft Moderne. Eine musikalische Reise weit zurück zu den Wurzeln, um so das Vermächtnis der gemeinsamen Kultur lebendig zu halten und sie andererseits mit einem modernen Gestus zu interpretieren.
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    Zeichnerische Ausformungen des UnbewusstenDie Malerin Shara Hughes (geb. 1981 in Atlanta, GA, lebt und arbeitet in Brooklyn, NY, USA) gehört zu den "Rising Stars" der US-amerikanischen Kunstszene. Ihre bunten, imaginären Landschaften in strahlender Palette und expressivem Gestus sind Reverenzen an Symbolismus, Fauvismus und Expressionismus und halten einem Vergleich zu deren Umgang mit Licht und Raum problemlos Stand. Hughes arbeitet intuitiv, bringt Farben auf die Leinwand, die ihren momentanen Gefühlen entsprechen. Sie nennt die Bilder "psychologische Landschaften", bei denen sie nicht weiß, was als nächstes passiert und die eine verletzliche Grenze tangieren. Das umfangreiche Buch zeigt zahlreiche, meist großformatige Papierarbeiten aus den letzten drei Jahren und enthält einen Essay des New Yorker Kunstkritikers Andrew Russeth.Shara Hughes machte ihren Abschluss an der Rhode Island School of Design und besuchte später die Skowhegan School of Painting & Sculpture in Madison, ME. Sie hatte Einzelausstellung im Arts Club, London, im Newport Art Museum, in der Metropolitan Opera, New York, und im Museum of Contemporary Art of Georgia in Atlanta. 2017 nahm sie an der Whitney Biennial im Whitney Museum of American Art in New York teil.
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    Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2017 Scharfsinnig zeigt Volker Weiß die brisante Entwicklung des neuen rechten Denkens auf. Er porträtiert die wichtigsten Akteure der rechtspopulistischen Bewegungen mitsamt deren Strategien und Methoden. Eine dichte Darstellung von Geschichte und Gegenwart einer Neuen Rechten, deren Aufschwung nicht überraschend war. »Endlich eine Darstellung der deutschen Rechten, die sich nicht in billiger Polemik erschöpft, sondern gründlich, gerecht und darum vernichtend ist.« Gustav Seibt In seinem hochaktuellen Buch bietet Volker Weiß die erste tiefgehende und historisch fundierte Zeitdiagnose zu den rechtspopulistischen Phänomenen Pegida, AfD & Co. Dabei beschreibt er das vielfältige Spektrum der neuen rechten Bewegungen und untersucht die Herkunft und Vernetzung ihrer Kader. Mit seinem kenntnisreichen Blick in die deutsche Geschichte zerschlägt er die zentralen Mythen der Neuen Rechten und zeigt: Gegenwärtig werden nationalistische Strömungen der Vergangenheit, die der Nationalsozialismus verdrängt hatte, wieder aufgegriffen. Volker Weiß geht den autoritären Vorstellungen nach und veranschaulicht Übergänge von Konservativismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus. Zugleich demaskiert er die antiliberalen Phrasen der Rechten und ihren Gestus als »68er von rechts«. Die frappierende Erkenntnis: »Abendländer« und Islamisten sind in ihrem Kampf gegen Selbstbestimmung Waffenbrüder. Ein aufklärerisches Buch, das die Dürftigkeit der neuen Bewegungen schonungslos entlarvt und zum Kampf gegen deren autoritäre Zumutungen aufruft.
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    Gustav Mahlers neun vollendete sowie die letzte, unvollendet gebliebene 10. Sinfonie zählen zu den meist aufgeführten Werken dieser Gattung. Der vorliegende Band bietet eine klare und anregende Einführung in dieses Herzstück der Kompositionen Mahlers. Peter Revers, einer der profiliertesten Kenner seines _uvres, zeigt darin unter anderem die Einflüsse auf das sinfonische Schaffen des Komponisten, erhellt die Stellung der Sinfonien in dessen Gesamtwerk, beschreibt den Prozess ihres Entstehens und stellt Werk für Werk eingehend vor. Gustav Mahlers neun Sinfonien sowie die (unvollendete) Zehnte zählen weltweit zum zentralen Konzertrepertoire. Von Anfang an sprengte Mahler die traditionellen Gattungsgrenzen, vor allem zwischen Lied und Sinfonie. Und obwohl er, der begnadete Dirigent und Direktor der Wiener Hofoper, nie eine Oper komponiert hat, finden sich in seinen Sinfonien zahlreiche Beispiele gleichsam szenischer Provenienz: eine Theatralik ohne Bühne. Seine Sinfonien beschreiben häufig eine Welt schroffer Ausdruckskontraste, die elementare musikalische Kategorien wie etwa Marsch, Lied, Choral, volksmusikalische Einflüsse, aber auch katastrophal anmutende Klangeruptionen und Zusammenbrüche einerseits, krönende Finalsteigerungen andererseits beinhalten. Nach der monumentalen 8. Sinfonie («Sinfonie der Tausend») herrscht in seinen beiden letzten die Aura des Abschieds vor. Das allmähliche Verstummen der musikalischen Ereignisse wird zum zentralen Moment des musikalischen Ausdrucks und eröffnet eine neue Perspektive von Finalsätzen abseits jeglichen triumphalen Gestus.
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    Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Note: 1,0, Bergische Universität Wuppertal, Veranstaltung: Kritische-emanzipatorische Pädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: "In seinem wohl bekanntesten Buch La distinction (1979, dt. Die feinen Unterschiede, 1982) analysiert Bourdieu wie Gewohnheiten, Freizeitbeschäftigungen, und Schönheitsideale dazu benutzt werden, das Klassenbewusstsein auszudrücken und zu reproduzieren. An zahlreichen Beispielen zeigt Bourdieu, wie sich Gruppen auf subtile Weise durch die feinen Unterschiede in Konsum und Gestus von der jeweils niedrigeren Klasse abgrenzen." Bourdieu wies das unbekannte Ausmaß von sozialen Unterschieden, die Abhängigkeit der Klassenzugehörigkeit nach und belegte dies durch Fotos und Statistiken. Die zentrale These besagt, dass es eine Korrespondenz zwischen dem Raum der sozialen Positionen und den Lebensstilen, Lebensweisen und dem Geschmack gibt. Demnach sind alle Lebensäußerungen wie Essen, Kleidung, Wohnung, Sport, Liebe, Religion abhängig von der sozialen Zugehörigkeit und jede Veränderung im sozialen Raum spiegelt sich dann auch im veränderten Geschmack bzw. Lebensstil wieder . Bourdieu möchte mit seiner These die herkömmliche Vorstellung von Klassen außer Kraft setzen. Es soll gezeigt werden, dass zwischen der Position des Einzelnen und seinem Lebensstil ein Zusammenhang besteht. Das bedeutet jedoch nicht, dass wenn man weiß, wo derjenige im sozialen Raum steht, man auch gleichzeitig seinen Geschmack kennt. Es besteht also kein mechanischer Zusammenhang, keine direkte Beziehung.
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    Bachelorarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Moderne Literatur, Note: 2,0, Humboldt-Universität zu Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit satirischen Verfahren im Gegenwartsroman Die Känguru-Chroniken (2009) von Marc-Uwe Kling. Bei den Känguru-Chroniken handelt es sich um den ersten von insgesamt vier Bänden. Der episodenhafte Poproman erzählt vom Alltag des Kleinkünstlers Marc-Uwe mit einem sprechenden Känguru, das bei ihm einzieht und sich selbst als Kommunist bezeichnet. Mittels diverser satirischer Verfahren werden dabei Merkmale der kapitalistischen Gesellschaft der Gegenwart aufgegriffen und hinterfragt. Bei den Känguru-Chroniken handelt es sich nicht nur um einen Roman in der mittlerweile 40. Auflage, sondern um ein multimediales Phänomen. Die Medienpräsenz der Romanreihe ist seit der Veröffentlichung des ersten Bandes Die Känguru-Chroniken stetig gestiegen, sodass dieser auch elf Jahre nach der Ersterscheinung noch eine große öffentliche Aufmerksamkeit zuteilwird. Die Popularität der Känguru-Chroniken spricht für eine hohe gesellschaftliche Relevanz der Romanreihe. Diese Relevanz ergibt sich zum einen aus dem Unterhaltungswert, den die Känguru-Chroniken bieten, und zum anderen aus der kritischen Haltung gegenüber dem gegenwärtigen kapitalistischen Gesellschaftssystem. Sowohl die unterhaltende Wirkung als auch der gesellschaftskritische Gestus werden durch satirische Verfahren realisiert. Letztere werden in dieser Arbeit untersucht, um die Funktion der Känguru-Chroniken als Medium der Gesellschaftskritik literaturwissenschaftlich zu begründen.
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    Franz Fühmann, fünfzigjährig und in Ost-Berlin zu Hause, hochberühmt und angefeindet von manchen Mächtigen, fährt ins charmante Budapest, dessen Glanz jetzt, 1972, etwas verblichen ist. Der Dichter, indem er Unbekanntes und zuweilen Altvertrautes entdeckt, kommt ins Nachdenken über sich und sein Tun in dieser unerbittlichen Zeit, deren Ende für den hochsensiblen schon damals mehr zu fühlen ans vorherzusehen ist. Fühmanns Tagebuch-Bericht gehört zum Subtilsten, was DDR-Literatur hervorbrachte.Ein Reisetagebuch, Begegnungen mit Ungarn, der dortigen Lebensweise, der Literatur und ihren Autoren.Und doch viel mehr. Was ursprünglich ein heiteres, beschwingtes, fröhliches, luftiges Reisebüchlein für DDR-Reisende werden sollte, entwickeltesich zu einem der spannendsten und tiefgründigsten Auseinandersetzungen der neueren deutschen Literatur, zu einem Text, der auf eindrückliche Weise die Brüche des 20. Jahrhunderts - die Hoffnungen, Verblendungen, Enttäuschungen - widerspiegelt.Vom Pen-Club eingeladen, reist Franz Fühmann 1971 nach Ungarn. Hinter ihm liegen die ungeheuren [.] Erfahrungen des August 1968, der mir so etwas gegeben hat wie eine letzte Chance. Die Überwindung seiner Alkoholkrankheit, aber auch die endgültige ideologische Desillusionierung durch den Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes in Prag führen zur Loslösung von Überkommenem, die Krise wird zum Ausgangspunkt für einen konsequenten Neuanfang.Eine in faszinierender Offenheit geführte Reflexion,deren aufklärerischer, menschlicher und mutiger Gestus typisch werden sollte für den Franz Fühmann der siebziger und achtziger Jahre. Und zugleich ein Text, den Peter W. Jansen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung folgendermaßen charakterisierte: [.]das gibt es also noch: sorgfältige, gearbeitete, konsequente, handfeste, sich selbst bestätigende Literatur!
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    Der Gestus: Über Brechts Kategorie und den Bezug zu Charlie Chaplin - 1. Auflage: ab 12.99 €
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    Entstellter und Vergessener Gestus der Vorwelt - Über eine Motivkonstellation in Walter Benjamins Kafka-Essay - 1. Auflage: ab 12.99 €
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