15 Results for : adjuvans

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    Therapeutikum im Rahmen der Koch’schen Molekulartherapie Anwendungsgebiete: Zur medikamentösen Unterstützung der Blut- und Geweberegeneration, bei allen Erkrankungen des Zellstoffwechsels, als Adjuvans in der Tumortherapie sowie bei akuten Virusinfekten. Zusammensetzung: 2 ml Injektionslösung enthalten: Arzneilich wirksame Bestandteile: Glyoxal Dil. D8 0,5 ml Methylglyoxal Dil. D8 0,5 ml Trichinoyl Dil. D8 0,5 ml Rhodizonsäure Dil. D8 0,5 ml Gegenanzeigen und Wechselwirkungen: Keine bekannt. Dosierung und Anwendung: Soweit nicht anders verordnet: Bei akuten Beschwerden erhalten Erwachsene 1-3 mal täglich 2 ml i.v., i.m. oder s.c. injiziert; Kinder im Alter von 6-14 Jahren erhalten 1 ml, Jugendliche im Alter von 14-18 Jahren 1,5 ml, jeweils 1-3 mal täglich, möglichst 30 min. i.v., i.m. oder s.c. injiziert. Bei chronischen Verlaufsformen erhalten Erwachsene 1 Ampulle mit 2 ml im Abstand von 2-14 Tagen i.v. (i.m.,s.c.) injiziert. Kinder im Alter von 6-14 Jahren erhalten eine halbe Ampulle (1 ml), Jugendliche im Alter von 14-18 Jahren 1,5 ml im Abstand von 2-14 Tagen i.v. (i.m.,s.c.) injiziert. Hinweis: Die i.m. Injektion kann schmerzhaft sein. Mögliche Ausnahme: Procain®-Zusatz. Nach Mischung in einer 5 ml-Spritze aufgezogenen Injektionslösung mit mindestens 3 ml Blut erfolgt diese Injektion (am besten in den M. glutaeus max.) nahezu schmerzfrei.
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    Wirkstoff: Magnesium DL-Hydrogenoaspartat Tetrahydrat. Hilfsstoffe: Saccharin, Cyclamat, Aroma, Excipiens pro compr. Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit 1 teilbare Kautablette enthält 1,8 g Magnesium DL-hydrogenoaspartat Tetrahydrat entsprechend zu 5 mmol (121,5 mg) Magnesium. Diabetikerhinweis: Eine Tablette Mg 5-Longoral = ca. 0,02 Broteinheiten. Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten Deckung eines erhöhten Bedarfes (z.B. Wachstum, Hochleistungssport, Schwangerschaft, Stillzeit). Magnesiumarme Ernährung. Wadenkrämpfe. Auf ärztliche Verordnung oder auf Rat eines Apothekers Neuromuskuläre Störungen wegen Magnesiummangel, muskuläre Krämpfe. Auf ärztliche Verordnung Bei tachykarden Herzrhythmusstörungen (Tachykardie), v.a. bei Resistenz gegenüber anderen Antiarrhythmika. Adjuvans zu β2-Adrenergika bei Prodromi frühzeitiger Geburt bzw. drohendem Spätabort. Behandlung der Eklampsie, Pre-Eklampsie und des tetanischen Syndroms. Enterale oder renale Magnesiumverluste (chronische Diarrhoe, Diuretikatherapie). Dosierung/Anwendung Die Dosierung von Mg5-Longoral ist abhängig vom Grad des Magnesiummangels. Als mittlere Tagesdosis gilt 0,2 mmol entsprechend ca. 5 mg Magnesium je kg Kpgw. Diese Dosis kann bei schweren Magnesiummangelzuständen auf 0,4 mmol (ca 10 mg) Magnesium je kg Kpgw erhöht werden. 1 Tablette Mg5-Longoral enthält 5 mmol, entsprechend 121,5 mg Magnesium. Soweit nicht anders verordnet, gelten für Mg5-Longoral folgende Dosierungsrichtlinien: Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: 1 Tab. 1–3mal täglich. Kinder ab 6 Jahren: ½ Tab 1–3 mal täglich. Die Mg5-Longoral Tabletten sollen zerkaut und bei Bedarf mit etwas Flüssigkeit vor den Mahlzeiten genommen werden. Die Anwendung und Sicherheit von Mg5-Granoral bei Kindern unter 6 Jahren ist bisher nicht systematisch geprüft worden. Kontraindikationen Mg5-Longoral ist kontraindiziert: Bei akuter und chronischer Niereninsuffizienz und bei Störungen der Erregungsleitung im Herzen (AV-Block), bei Exsikkose und Ca-Mg-Ammoniumphosphat-Steindiathese, bei Überempfindlichkeit gegenüber einem der Bestandteile, bei bekannter Sorbitolunverträglichkeit (Fruktose-Intoleranz). Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen Vorsicht bei eingeschränkter Nierenfunktion ist geboten. Interaktionen Gleichzeitige Eisentherapie: ist darauf zu achten, dass bei gleichzeitiger Einnahme von Magnesium die Eisenresorption behindern kann. Tetrazyklin: die gleichzeitige Magnesiumgabe behindert auch die Tetrazyklinresorption. Cholecalciferol: Tendenz zu Hypercalcaemie bei gleichzeitiger Gabe von Magnesium und Cholecalciferol. Schwangerschaft/Stillzeit Mg5-Longoral kann während des Schwangerschaft und der Stillzeit angewendet werden. Kontrollierte Studien bei Frauen haben keine foetalen Risiken im Verlauf des ersten Trimesters ergeben; es gibt keine Anzeichen, welche auf ein Risiko im verlaufe der weiteren Trimester hinweisen, und die Möglichkeit einer Schädigung des Fötus erscheint als wenig wahrscheinlich. Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen Keine. Unerwünschte Wirkungen Gastrointestinaltrakt Gelegentlich: bei hoher Dosierung kann es zu weichen Stühlen kommen. Durchfälle: man reduziert die Tagesdosis oder setzt das Präparat vorübergehend ab. Überdosierung Bei intakter Nierenfunktion sind orale Magnesium-Intoxikationen unwahrscheinlich. Im Falle eines Niereninsuffizienz kann eine Magnesium-Intoxikation erscheinen. Es hängt ab von Magnesium-Plasmaspiegel und gibt die folgenden Symptome: Blutdruckabfall, Übelkeit, Erbrechen, ZNS-Depression, Verringerung des Reflex, EKG-Defekt, Beginn eine respiratorische Depression, Koma, Herzstillstand, respiratorische Paralysie. Als Antidot kann Calcium i.v. gegeben werden.
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    Wirkstoff: Magnesium DL-Hydrogenoaspartat Tetrahydrat. Hilfsstoffe: Saccharin, Cyclamat, Aroma, Excipiens pro compr. Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit 1 teilbare Kautablette enthält 1,8 g Magnesium DL-hydrogenoaspartat Tetrahydrat entsprechend zu 5 mmol (121,5 mg) Magnesium. Diabetikerhinweis: Eine Tablette Mg 5-Longoral = ca. 0,02 Broteinheiten. Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten Deckung eines erhöhten Bedarfes (z.B. Wachstum, Hochleistungssport, Schwangerschaft, Stillzeit). Magnesiumarme Ernährung. Wadenkrämpfe. Auf ärztliche Verordnung oder auf Rat eines Apothekers Neuromuskuläre Störungen wegen Magnesiummangel, muskuläre Krämpfe. Auf ärztliche Verordnung Bei tachykarden Herzrhythmusstörungen (Tachykardie), v.a. bei Resistenz gegenüber anderen Antiarrhythmika. Adjuvans zu β2-Adrenergika bei Prodromi frühzeitiger Geburt bzw. drohendem Spätabort. Behandlung der Eklampsie, Pre-Eklampsie und des tetanischen Syndroms. Enterale oder renale Magnesiumverluste (chronische Diarrhoe, Diuretikatherapie). Dosierung/Anwendung Die Dosierung von Mg5-Longoral ist abhängig vom Grad des Magnesiummangels. Als mittlere Tagesdosis gilt 0,2 mmol entsprechend ca. 5 mg Magnesium je kg Kpgw. Diese Dosis kann bei schweren Magnesiummangelzuständen auf 0,4 mmol (ca 10 mg) Magnesium je kg Kpgw erhöht werden. 1 Tablette Mg5-Longoral enthält 5 mmol, entsprechend 121,5 mg Magnesium. Soweit nicht anders verordnet, gelten für Mg5-Longoral folgende Dosierungsrichtlinien: Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: 1 Tab. 1–3mal täglich. Kinder ab 6 Jahren: ½ Tab 1–3 mal täglich. Die Mg5-Longoral Tabletten sollen zerkaut und bei Bedarf mit etwas Flüssigkeit vor den Mahlzeiten genommen werden. Die Anwendung und Sicherheit von Mg5-Granoral bei Kindern unter 6 Jahren ist bisher nicht systematisch geprüft worden. Kontraindikationen Mg5-Longoral ist kontraindiziert: Bei akuter und chronischer Niereninsuffizienz und bei Störungen der Erregungsleitung im Herzen (AV-Block), bei Exsikkose und Ca-Mg-Ammoniumphosphat-Steindiathese, bei Überempfindlichkeit gegenüber einem der Bestandteile, bei bekannter Sorbitolunverträglichkeit (Fruktose-Intoleranz). Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen Vorsicht bei eingeschränkter Nierenfunktion ist geboten. Interaktionen Gleichzeitige Eisentherapie: ist darauf zu achten, dass bei gleichzeitiger Einnahme von Magnesium die Eisenresorption behindern kann. Tetrazyklin: die gleichzeitige Magnesiumgabe behindert auch die Tetrazyklinresorption. Cholecalciferol: Tendenz zu Hypercalcaemie bei gleichzeitiger Gabe von Magnesium und Cholecalciferol. Schwangerschaft/Stillzeit Mg5-Longoral kann während des Schwangerschaft und der Stillzeit angewendet werden. Kontrollierte Studien bei Frauen haben keine foetalen Risiken im Verlauf des ersten Trimesters ergeben; es gibt keine Anzeichen, welche auf ein Risiko im verlaufe der weiteren Trimester hinweisen, und die Möglichkeit einer Schädigung des Fötus erscheint als wenig wahrscheinlich. Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen Keine. Unerwünschte Wirkungen Gastrointestinaltrakt Gelegentlich: bei hoher Dosierung kann es zu weichen Stühlen kommen. Durchfälle: man reduziert die Tagesdosis oder setzt das Präparat vorübergehend ab. Überdosierung Bei intakter Nierenfunktion sind orale Magnesium-Intoxikationen unwahrscheinlich. Im Falle eines Niereninsuffizienz kann eine Magnesium-Intoxikation erscheinen. Es hängt ab von Magnesium-Plasmaspiegel und gibt die folgenden Symptome: Blutdruckabfall, Übelkeit, Erbrechen, ZNS-Depression, Verringerung des Reflex, EKG-Defekt, Beginn eine respiratorische Depression, Koma, Herzstillstand, respiratorische Paralysie. Als Antidot kann Calcium i.v. gegeben werden.
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    Wirkstoff: Magnesium DL-Hydrogenoaspartat Tetrahydrat. Hilfsstoffe: Saccharin, Cyclamat, Aroma, Excipiens pro compr. Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit 1 teilbare Kautablette enthält 1,8 g Magnesium DL-hydrogenoaspartat Tetrahydrat entsprechend zu 5 mmol (121,5 mg) Magnesium. Diabetikerhinweis: Eine Tablette Mg 5-Longoral = ca. 0,02 Broteinheiten. Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten Deckung eines erhöhten Bedarfes (z.B. Wachstum, Hochleistungssport, Schwangerschaft, Stillzeit). Magnesiumarme Ernährung. Wadenkrämpfe. Auf ärztliche Verordnung oder auf Rat eines Apothekers Neuromuskuläre Störungen wegen Magnesiummangel, muskuläre Krämpfe. Auf ärztliche Verordnung Bei tachykarden Herzrhythmusstörungen (Tachykardie), v.a. bei Resistenz gegenüber anderen Antiarrhythmika. Adjuvans zu β2-Adrenergika bei Prodromi frühzeitiger Geburt bzw. drohendem Spätabort. Behandlung der Eklampsie, Pre-Eklampsie und des tetanischen Syndroms. Enterale oder renale Magnesiumverluste (chronische Diarrhoe, Diuretikatherapie). Dosierung/Anwendung Die Dosierung von Mg5-Longoral ist abhängig vom Grad des Magnesiummangels. Als mittlere Tagesdosis gilt 0,2 mmol entsprechend ca. 5 mg Magnesium je kg Kpgw. Diese Dosis kann bei schweren Magnesiummangelzuständen auf 0,4 mmol (ca 10 mg) Magnesium je kg Kpgw erhöht werden. 1 Tablette Mg5-Longoral enthält 5 mmol, entsprechend 121,5 mg Magnesium. Soweit nicht anders verordnet, gelten für Mg5-Longoral folgende Dosierungsrichtlinien: Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: 1 Tab. 1–3mal täglich. Kinder ab 6 Jahren: ½ Tab 1–3 mal täglich. Die Mg5-Longoral Tabletten sollen zerkaut und bei Bedarf mit etwas Flüssigkeit vor den Mahlzeiten genommen werden. Die Anwendung und Sicherheit von Mg5-Granoral bei Kindern unter 6 Jahren ist bisher nicht systematisch geprüft worden. Kontraindikationen Mg5-Longoral ist kontraindiziert: Bei akuter und chronischer Niereninsuffizienz und bei Störungen der Erregungsleitung im Herzen (AV-Block), bei Exsikkose und Ca-Mg-Ammoniumphosphat-Steindiathese, bei Überempfindlichkeit gegenüber einem der Bestandteile, bei bekannter Sorbitolunverträglichkeit (Fruktose-Intoleranz). Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen Vorsicht bei eingeschränkter Nierenfunktion ist geboten. Interaktionen Gleichzeitige Eisentherapie: ist darauf zu achten, dass bei gleichzeitiger Einnahme von Magnesium die Eisenresorption behindern kann. Tetrazyklin: die gleichzeitige Magnesiumgabe behindert auch die Tetrazyklinresorption. Cholecalciferol: Tendenz zu Hypercalcaemie bei gleichzeitiger Gabe von Magnesium und Cholecalciferol. Schwangerschaft/Stillzeit Mg5-Longoral kann während des Schwangerschaft und der Stillzeit angewendet werden. Kontrollierte Studien bei Frauen haben keine foetalen Risiken im Verlauf des ersten Trimesters ergeben; es gibt keine Anzeichen, welche auf ein Risiko im verlaufe der weiteren Trimester hinweisen, und die Möglichkeit einer Schädigung des Fötus erscheint als wenig wahrscheinlich. Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen Keine. Unerwünschte Wirkungen Gastrointestinaltrakt Gelegentlich: bei hoher Dosierung kann es zu weichen Stühlen kommen. Durchfälle: man reduziert die Tagesdosis oder setzt das Präparat vorübergehend ab. Überdosierung Bei intakter Nierenfunktion sind orale Magnesium-Intoxikationen unwahrscheinlich. Im Falle eines Niereninsuffizienz kann eine Magnesium-Intoxikation erscheinen. Es hängt ab von Magnesium-Plasmaspiegel und gibt die folgenden Symptome: Blutdruckabfall, Übelkeit, Erbrechen, ZNS-Depression, Verringerung des Reflex, EKG-Defekt, Beginn eine respiratorische Depression, Koma, Herzstillstand, respiratorische Paralysie. Als Antidot kann Calcium i.v. gegeben werden.
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    Homöopathisches Arzneimittel bei Hauterkrankungen (Ekzeme) Mischung flüssiger Verdünnungen zum Einnehmen Das Ekzem ist eine Entzündung der Haut mit Juckreiz der Oberhaut. Es macht sich durch gleichzeitiges oder sukzessives Auftreten von juckenden Bläschen oder Knötchen bemerkbar. Diese können flechtenartig sein oder nässen. Typisch ist eine unscharfe Begrenzung. Ekzeme entwickeln sich auf der Basis einer erworbenen oder anlagebedingten individuellen Reagibilität und sind durch spezifische, z. B. allergene und unspezifische Reize auslösbar, z. B. durch Stress. Die genetisch bedingte Form, auch endogenes oder atopisches Ekzem genannt, beginnt oft schon im frühen Kleinkindalter. Ein akutes Ekzem, z. B. Urtikaria, entwickelt sich zunächst mit den Entzündungszeichen Rötung, Schwellung und Ödem. Nach der Phase der Bläschenbildung wird das Ekzem trocken. Es kommt zu Krustenbildung und Abschuppung. Zieht sich dieses Stadium unverhältnismäßig in die Länge, kommt es zum chronischen Ekzem, das tendenziell trocken ist und auch primär chronisch auftreten kann. Zu den bekannten chronischen Formen zählt man Berufsekzeme, Milchschorf, Kinderekzeme, Ekzeme auf konstitutioneller Grundlage wie Neurodermitis und Psoriasis sowie unterdrückte Ausschläge. Chronische Ekzeme gehen mit Schuppung, vermehrter Bildung oder verminderter Abstoßung von Hornzellen und mit Einrissen einher. Zu den trockenen Ekzemen gehört auch das seborrhoische Ekzem. Diese leichte Form ist sehr weit verbreitet und findet sich in erster Linie bei Männern in Form von fettig-gelblichen, kleieförmigen Schuppen auf der Kopfhaut. Das seborrhoische Ekzem ist meist Ausdruck einer chronischen Übersäuerung als Folge von Fehlernährung. Nach dem Verständnis der Naturheilkunde sind Hautausschläge ein Versuch des Körpers, krankmachende Störungen aus seinem Inneren nach außen zu treiben. Deshalb sollte man Ekzeme nach Möglichkeit nicht unterdrücken, da man die Krankheit, dessen Ausdruck der Ausschlag ist, auf diese Weise wieder in den Körper zurücktreibt. Ekzemerkrankungen können sehr hartnäckig sein. Sie brauchen eine zweigleisige Therapie: Lokalbehandlungen zur Linderung des Juckreizes und zur Anregung der Hautregeneration sowie die Behandlung tiefer liegender Ursachen, z. B. Nahrungsmittelallergien, Arzneimittel- und Histaminunverträglichkeit oder chronischer Stress. Stärkend auf die Haut wirken auch Buchinger-Fasten, Rohkost-Kuren nach Bircher-Benner, Luftbäder, Trockenbürsten, Wechselgüsse und atmungsaktive Kleidung aus natürlichen Stoffen. Graphites (Reißblei) ist ein bewährtes Präparat bei psorischer Konstitution und Insuffizienz des Lymphsystems. Hautausschläge aller Art und Lymphdrüsenschwellungen reagieren gut auf dieses Mittel, vor allem langwierige trockene Ekzeme, rote Flecken, erysipelatöse Entzündungen, blasiges Erysipel, ferner Pickel- und Knötchenausschlag, Dekubitus, herabgesetzte Hautresistenz, Geschwüre und entzündete Narben. Das Hautjucken steht im Zentrum des Mittelbildes. Es bessert sich durch Graphitesgabe ganz erheblich. Vermutlich ist dies auf eine Aktivierung des Lymphsystems zurückzuführen, das durch Graphites deutlich entlastet wird. Petroleum rectificatum (Steinöl) ist eng mit Graphites verwandt und gehört zu Hahnemanns führenden Antipsorika für langdauernde und tiefsitzende Krankheiten. Bei Hauterkrankungen stehen Juckreiz und Brennen im Zentrum des Mittelbildes. Die Ekzeme sind schmerzhaft empfindlich und gereizt, die Haut wund und mit ausgeprägter Neigung zum Dekubitus. Die brennenden Empfindungen sind sehr ausgeprägt. Petroleum ist ein erstrangiges homöopathisches Mittel zur Therapie von Nesselausschlag und zur Behandlung von Pruritus alter Patienten. Sulfur jodatum (Schwefeljodid) ist ein kräftiges Resorptionsmittel bei Lymphatismus und seinen allergischen Folgebeschwerden. Juckende und brennende Ekzeme reagieren fast immer gut auf Sulfurgabe. Sulfur jodatum ist ein homöopathischer Klassiker bei hartnäckigen Hautleiden, z. B. Bartflechte, Gesichtsekzeme, Akne und Urtikaria an den Armen. Die zentrifugale Kraft des Sulfurs treibt Krankheitsprozesse nach außen und bringt sie über die Haut zum Abklingen. Die Jodkomponente in Sulfur jodatum wirkt stoffwechselaktivierend und anregend auf die Entgiftungsprozesse. Damit kommt es zu einer Entlastung von Lymphsystem und Immunsystem. Die Ekzembereitschaft geht deutlich zurück. Indikationen für den (unterstützenden) Einsatz von Graphites, Petroleum rectificatum und Sulfur jodatum Pilzinfektionen der Haut (Pityriasis versicolor) Rhagaden Kontaktekzeme Nesselsucht (Urtikaria) Adjuvans bei allergisch bedingten Ekzemen seborrhoisches Ekzem Neurodermitis Psoriasis Schüppchenrose (Pityriasis rosea) Grindflechte (Impetigo) Wundrose (Erysipel) Fieberblasen (Herpes simplex) Wundliegen (Dekubitus) Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Ekzeme. Zusammensetzung: 10,0 g enthalten - Wirkstoffe: Graphites (Reißblei) Dil. D 8 3,34 g Petroleum rectificatum Dil. D 6 3,33 g Sulfur jodatum (Schwefeljodid) Dil. D 6 3,33 g Gegenanzeigen: Nicht anwenden bei Alkoholkranken, in der Schwangerschaft und Stillzeit, sowie bei Säuglingen und Kleinkindern. Steiroderm soll bei Schilddrüsenerkrankungen und wegen des Alkoholgehaltes bei Lebererkrankungen nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei älteren Kindern bis 12 Jahren liegen keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vor. Es soll deshalb bei Kindern unter 12 Jahren, auch wegen des Alkoholgehaltes, nicht angewendet werden. Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise: Enthält 52 Vol.-% Alkohol. Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung: Die Dosierung erfolgt individuell. Zur Orientierung können folgende Angaben herangezogen werden: Bei akuten Zuständen je 5-10 Tropfen alle halbe bis ganze Stunde, jedoch höchstens 12 mal täglich; bei chronischen Verlaufsformen je 5-10 Tropfen 1-3 mal täglich. Mit Flüssigkeit verdünnt (z.B. 1/2 Glas Wasser) vor den Mahlzeiten einnehmen. Auch homöopathische Arzneimittel sollten ohne ärztlichen Rat nicht über längere Zeit eingenommen werden. Hinweise und Anhaben zur Haltbarkeit: Mindesthaltbarkeit 5 Jahre.
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